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Bienen auf Droge

Bienen auf Droge – Das Dilemma der Neonikotinoide

Was sind Neonikotinoide?

Neonikotinoide gehören zu einer Klasse von Insektiziden, die in der Landwirtschaft weit verbreitet sind. Diese Stoffe wirken auf das Nervensystem von Insekten und werden zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Allerdings haben Forschungen gezeigt, dass diese Pestizide auch Bienen schaden können – unbeabsichtigte Nebenwirkungen mit großen Folgen.

Wie beeinflussen Neonikotinoide Bienen?

Studien deuten darauf hin, dass selbst niedrige Konzentrationen dieser Stoffe das Nervensystem von Bienen beeinträchtigen können. Bienen können desorientiert werden, finden nicht mehr zu ihrem Bienenstock zurück, oder bauen ihre Waben nicht richtig auf. Die Fähigkeit, Blüten zu finden und Nektar zu sammeln, kann gestört sein. Das schadet nicht nur den einzelnen Bienen, sondern gefährdet ganze Bienenvölker.

Wer schützt die Bienen?

Umweltschützer und Imker haben auf die Risiken hingewiesen. Die Europäische Union hat darauf reagiert und bestimmte Neonikotinoide teilweise verboten oder eingeschränkt. In Deutschland und anderen EU-Ländern gelten inzwischen strenge Regelungen für den Einsatz dieser Stoffe. Dennoch sind sie in einigen Produkten noch erlaubt und kommen zum Einsatz.

Was können Sie tun?

Wenn möglich, unterstützen Sie lokale Imker und kaufen Honig und andere Bienenprodukte regional. Achten Sie auf Produkte aus ökologischer Landwirtschaft, die ohne synthetische Pestizide auskommen. Naturnahe Gärten mit Wildblumen sind kleine Oasen für Bienen und Insekten.

Möchten Sie mehr über nachhaltiges Leben und Gesundheit erfahren? Das Team der Hirsch-Apotheke Zell/Mosel steht Ihnen bei Fragen rund um Umwelt, Gesundheit und Vorsorge zur Seite.

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