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Magenbeschwerden vermeiden |
Magenbeschwerden vermeidenDer Magen ist empfindlicher als man denktSodbrennen, Magenschmerzen, Übelkeit und Völlegefühl sind weit verbreitete Beschwerden. Oft sind es nicht schwere Erkrankungen, sondern alltägliche Gewohnheiten, die unserem Magen schaden. Die gute Nachricht: Viele Magenbeschwerden lassen sich durch bewusstere Entscheidungen im alltäglichen Leben vermeiden oder zumindest deutlich reduzieren. Mit einigen einfachen Änderungen können Sie Ihrem Magen wieder guttun. Langsam und gründlich kauenEine der häufigsten Fehler ist hastiges Essen. Wenn Sie zu schnell kauen und große Bissen schlucken, macht dies der Magen unnötig schwer. Nehmen Sie sich Zeit – mindestens 20 Minuten pro Mahlzeit. Gründliches Kauen verteilt die Speichelsekrete, die bereits den Verdauungsprozess starten. So arbeitet der Magen weniger hart und es entstehen weniger Magen-Darm-Beschwerden. Auslöser meidenFetthaltige und stark gebratene Speisen stressen den Magen. Auch sehr scharfe, sehr süße oder sehr saure Lebensmittel können reizend wirken – besonders bei empfindlichen Menschen. Alkohol und Kaffee auf nüchternen Magen sind problematisch. Kohlensäurehaltiges Sprudelwasser kann zu Völlegefühl führen. Achten Sie darauf, welche Lebensmittel Ihre persönlichen Beschwerden auslösen – jeder Mensch ist unterschiedlich. Portionsgröße und EssensabständeGroße Portionen überwältigen den Magen. Kleinere, häufigere Mahlzeiten sind verträglicher. Auch wichtig: Nicht kurz vor dem Schlafengehen essen. Im Liegen arbeitet der Magen weniger effektiv. Ein Abstand von mindestens zwei bis drei Stunden zwischen letzter Mahlzeit und Bett ist ideal. Das reduziert Sodbrennen und ermöglicht bessere Verdauung während des Schlafes. Stress und EntspannungDer Magen ist unser „Bauchgehirn" – Stress wirkt sich direkt aus. Entspannung hilft: Zeit zum Essen nehmen, in ruhiger Umgebung essen, tiefe Atemzüge vor den Mahlzeiten. Leichte Bewegung nach dem Essen, wie ein kurzer Spaziergang, unterstützt die Verdauung. Yoga und Meditation können langfristig Magenbeschwerden reduzieren. Magnesium und HydrationAusreichend Wasser trinken unterstützt die Verdauung. Magnesium ist wichtig für die Muskelbewegungen des Verdauungstrakts. Grünes Blattgemüse, Nüsse und Vollkornprodukte sind natürliche Magnesiumquellen. Wann zum Arzt?Wenn Magenbeschwerden länger als zwei Wochen anhalten, trotz Änderungen nicht besser werden, oder wenn Blut erbreitet wird, ist ärztliche Untersuchung nötig. Die Hirsch-Apotheke Zell/Mosel berät Sie gerne zu Ernährungsumstellungen und hilfreichen Produkten. Gemeinsam finden wir die richtige Unterstützung für einen gesünderen Magen! |









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